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Tinnitus, Hörschaden, Kopfschmerzen, Burnout, ADS/ADHS, psychische Erkrankungen

Marderschreck, Katzenschreck, Kinderschreck*
Ein Schrecken ohne Ende ...
(* The Mosquito, "Ultraschall" zum Vertreiben von Kindern und Jugendlichen)

      

Überall Hörschäden durch Schreckgeräte:
Vertrauen in Behörden ist gut, bei Schreckgeräten wäre selber nachrechnen eindeutig besser gewesen. Dazu muss jedoch die physikalische Bedeutung von Frequenz und dB bekannt sein:

Geräte erhält man in Baumärkten, Gartencentren und problemlos übers Internet. Bei HNO-Ärzten ist es noch Aussage gegen Aussage. Mit Mathematik und Physik wird es hingegen eindeutig. Schreckgeräte sind eine sehr häufige Ursache von Verletzungen und Vernarbungen im Innenohr. Auch wenn sie nicht sofort bemerkt werden, direkte und indirekte Folgen dieser Verletzungen sind schwerhörig bis taub in den sehr hohen Frequenzen, Kopfschmerzen, Misophonie, Hyperakusis, idiopathischer Tinnitus, idiopathischer Hörsturz, Hörgerät, ADS/ADHS, psychische Erkrankungen.

Die Homepage knalltrauma.ch ist auf einen Unfall am 5. April 2007 mit dem Schreckgerät STOPINTRUS zurückzuführen. Damals wurde "falsch" eingestellt da "richtig" einstellen bei Schreckgeräten gar nicht möglich ist. Stellt man die Frequenz tiefer werden es mehr Menschen hören. Stellt man die Frequenz höher braucht es weniger dB für einen Hörschaden. Das heisst, je höher die Frequenz, desto weniger Erwachsene werden es hören, aber umso schneller werden unsere Kinder für die hohen Frequenzen schwerhörig gemacht. Was im ersten Moment noch für einen unmöglichen Paradigmenbruch gehalten wird kann jederzeit privat und auch in jedem Schulhaus mathematisch überprüft werden. Erste Piepsgerätchen verursachten bereits vor 1980 Schwerhörigkeit in hohen Frequenzen. Erlaubt wurden sie nur wegen einer für sehr tiefe und sehr hohe Frequenzen völlig untauglichen dB(A) Gefahrenabschätzung. Unmöglich, dass in den zuständigen Stellen nie jemand den mit dB(A) entstehenden Fehler bemerkt hat. Kommuniziert wurde er nie. Sogar der Zusammenhang mit ADS/ADHS sollte unter den Teppich gekehrt werden.

Der Unfall: Weil STOPINTRUS auf seiner obersten Frequenz von 50 kHz nach kurzer Zeit wirkungslos geworden war sollte eine tiefere Frequenz eingestellt werden. Als der Ton erstmals im persönlichen Hörbereich lag entstand im exakt genau gleichen Augenblick wie der Testknopf gedrückt wurde ein brennender Schmerz im rechten Ohr. Es fühlte sich an wie ein Wespenstich. Der Ton wurde dabei nicht als laut empfunden und ausser dem Stich gab es am Unfalltag auch keinen Hinweis auf eine Schädigung des Gehörs. Dafür begann der nächste Tag mit einer Supermigräne. Sehr starke Kopfschmerzen, Drehschwindel und Übelkeit. Nochmals einen Tag später entstand gleichzeitig auf beiden Ohren Tinnitus. Also auch auf dem linken Ohr bei dem am Unfalltag nichts Aussergewöhnliches bemerkt worden war. Auslöser für den Tinnitus war ein TV-Gerät, respektive die bei den damaligen Geräten während der Bildwiedergabe dauernd hörbare Zeilenfrequenz. Die Zeilenfrequenz war zwar deutlich lauter hörbar gewesen als STOPINTRUS, aber im ursprünglich erlernten Beruf Fernsehelektroniker gab es etliche Begegnungen mit noch lauter pfeifenden TV Geräten. Der TV wurde nie verdächtigt für den Tinnitus verantwortlich zu sein.

Mit einer für Laien schwer verständlichen Formel rechnete die Suva vor, dass die 120 dB von STOPINTRUS bei weitem nicht gehörgefährdend gewesen seien. Im Internet war damals absolut nichts von möglichen Hörschäden durch Schreckgeräte zu finden. Dafür fanden sich problemlos Geräte mit Leistungen von 130 und sogar 140 dB. Mit der Suva Formel musste bei solchen Geräten bereits beim ersten Einschalten mit irreversiblen Hörschäden gerechnet werden. Unterlagen zu entsprechenden Schreckgeräten standen der Justiz zur Verfügung. Sie mussten nur noch mit dem Taschenrechner kontrollieren. Anstatt zu veranlassen die Bevölkerung über eine generelle Gefahr von Hörschäden durch etliche zu starke Schreckgeräte zu informieren, machten die Juristen der Justiz aus dem Stich im rechten Ohr eine nachträgliche (unglaubwürdige) Behauptung und übersahen dabei, dass es ohne den Stich gar nie eine Unfallmeldung gegeben hätte.

Vier Wochen nach dem Unfall erfolgte bei der Swisscom ein interner Stellenwechsel von der Computer gesteuerten herkömmlichen Telefonie in die Internettelefonie. Andauernde Müdigkeit führte zu vorher nie gekannten Lernschwierigkeiten in technischen Belangen. Eine Rückkehr in die vorherige Tätigkeit wurde wegen zu vieler Flüchtigkeitsfehler auch nicht erlaubt. Mit Elektro- und Software-Ingenieur war es vorbei. Die Fortsetzung der beruflichen "Karriere" war ein geschützter Arbeitsplatz in einer Sozialtherapeutischen Einrichtung.


Wegen einer für die meisten Menschen "unbedeutenden" Innenohr Verletzung war bei einem Erwachsenen ein grosser Leistungsunterschied zwischen VORHER OHNE HÖRSCHADEN und NACHHER MIT HÖRSCHADEN entstanden. Die Erklärung für diesen Leistungsunterschied ist eine sehr tiefe Verwurzelung im Autismus Spektrum. Mit unbeschädigtem Gehör wurde diese erstaunlich lange recht gut "kompensiert". Die damalige Asperger Informatik AG nutzte die bei Asperger Autisten besondere Begabung für Software. Asperger Autisten leiden aber auch überzufällig oft an ADHS. Die berufliche Karriere passte zu Asperger, das ADHS zum Hörschaden. Für die zuständigen Stellen war jedoch ADHS wegen Schreckgerät ein absolutes Tabu. Die Kreativität der Gutachter die Autismus und ADHS leugnen sollten übertraf sogar das logische Denken der Justiz Juristen. Diese Gutachter behaupteten tatsächlich ein Software-Ingenieur mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Software sei beim Stellenwechsel in die Internettelefonie überfordert gewesen weil er in dieser Tätigkeit neu auch mit Software und nicht nur mit Hardware hätte arbeiteten müssen. Software als Fremdwort und Ursache von Überforderung machte ein Asperger Syndrom mehr als unwahrscheinlich. Auch der Tinnitus wurde weggezaubert. Der Tinnitus sei nur Folge von Stress und eine Ausrede gewesen wieso von Software nichts begriffen wurde. Vor dem Unfall bestand nie die Notwendigkeit wegen Besonderheiten abzuklären. In der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich wurde das nachgeholt und es bestätigte sich der Verdacht auf Asperger Syndrom. Mit den gleichen Lernschwierigkeiten bereits in der frühen Kindheit wäre wohl Kanner Autismus festgestellt worden.

Bei Kindern gibt es keine eindeutige Vorher/Nachher Trennlinie und die "unbedeutenden" Hörverluste können auch schlecht einzelnen Geräten zugeordnet werden. Was dafür geht ist in jedem Schulhaus mit geringem Aufwand erklären wieso die hohen Frequenzen der Schreckgeräte extrem schnell Hörschäden verursachen. Benötigt wird lediglich Grundwissen über die physikalische Bedeutung von Frequenz und dB.

Frequenz ist nicht nur Tonhöhe, sondern die Anzahl Schallwellen pro Sekunde. dB ist nicht nur Lautstärke, sondern die Höhe von diesen Schallwellen. Zum Rechnen spielt es keine Rolle welche Einheiten hinter den Zahlen stehen. Aber für unser Vorstellungsvermögen ist es eine gewaltige Erleichterung gewohnte Einheiten zu verwenden. Anstatt dass Schallwellen mit 100 dB Flimmerhärchen hin und her bewegen, nehmen wir einfach Taxis die Passagiere eine 100 Meter lange Strecke hin und zurück fahren. Die "Frequenz" ist dann halt nicht Schallwellen pro Sekunde, sondern Hin- und Her-Fahrten pro Stunde. Da bei Schallwellen jede Frequenz im Innenohr ihre eigene Empfangsstelle mit ihren eigenen Flimmerhärchen hat, nehmen wir auch für unterschiedliche Anzahl Fahrten pro Stunde je ein eigenes "Frequenz-Taxi" mit seinen eigenen Passagieren. Für jede Frequenz werden so unterschiedliche Passagiere vom Fahrerlebnis berichten.

Bei einer "Frequenz" von 100 Hin- und Her-Fahrten in der Stunde, fahren wir 100× die 2×100 Meter, ergibt total 20 km. Mit Beschleunigen und Abbremsen auf einer Strecke von 100 Metern erreichen wir so eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h.

Erhöhen wir die Anzahl Fahrten auf zwanzigtausend pro Stunde, dann fährt das Auto 20000× die 2×100 Meter. Das ergibt eine Distanz von 4000 km. Ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4000 km/h. Mit Beschleunigen und Abbremsen auf einer 100 Meter Strecke.

Was mit den "Frequenz-Taxi" nur fiktive Zahlen sind, sind für die Flimmerhärchen im Innenohr real entstehende Belastungsunterschiede zwischen Basstönen (100 Hz) und Katzenschreck (20 kHz). Die mathematisch belegbare Formel ist einfach. Doppelte Frequenz bedeutet achtfache (2×2×2), zehnfache Frequenz tausendfache Belastung (10×10×10). Und tausendfache Belastung führt tausendmal schneller zu einem Hörverlust. Hat ein "Frequenz-Taxi" keine überlebenden Passagiere, dann kann niemand von der Fahrt berichten. Im Innenohr wird der Ton nicht mehr gehört. Der Basston bleibt lebenslänglich hörbar, der Katzenschreck ist schon für viele Kinder unhörbar.

Text kopiert von Internetseite: "www.knalltrauma.ch"

Richter, Gutachter und "Experten" können geschmiert oder erpresst werden. ChatGPT kann nur nachplappern was ihm die Verantwortlichen füttern. "Biologische" Filter reduzieren bei hohen Frequenzen die Schallwellen um 70%. Wer nun denkt, aus lauten 100 dB würden im Gehör leise 30 dB, soll für einfacheres Kopfrechnen gleich um 75% reduzieren und aus 100 Meter 25 Meter machen. Nun fährt das Auto immer noch 20000× 2×25 Meter. Ergibt mit hin und her fahren auf einer Kurzstrecke von 25 Metern immer noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1000 km/h. Geht es um Schreckgeräte wird in verantwortlichen Kreisen ohnehin hemmungslos gelogen. Richter entfernen Grund für Unfallmeldung. Gutachter löschen Software Ausbildung. Das "biologische" Filter wird Stapedius-Reflex genannt und bis es reagiert haben die hochfrequenten Schallwellen die Flimmerhärchen schon mehr als hundert Mal hin und her beschleunigt.

Bei Deklaration von gefährlichen Lautstärken wird von Verantwortliche oft auf dB(A) ausgewichen. Die Kurzfassung von dB(A) ist einfach. Wenn Opa die Töne nicht gut hört, dann darf es ruhig etwas lauter werden. Wenn es die Mehrheit nicht stört, sind auch Kindergeburtstage mit Katzenschreck im Garten juristisch in Ordnung. Diese Mehrheit vertraut Behörden und Juristen von Versicherungen und Justiz und glaubt die Gefahr von Hörschäden werde nur durch dB(A) bestimmt. Über die mathematische Bedeutung von dB und Frequenz wird nie öffentlich diskutiert.

Mathematisch sind Schreckgeräte vorsätzliche Körperverletzung. Kinder können sich nicht wehren. Kleinkinder sich nicht einmal die Ohren zuhalten. Aber ihre Eltern können die Information weitergeben wie einfach mit dB und Frequenz erklärt werden kann, wieso Schreckgeräte Verletzungen im Innenohr verursachen. Dafür ist ein "copy/paste" vorbereitet. Zuerst den Text mit dem "Taxi Beispiel" auswählen ...

Textfeld mit erklärender Mathematik

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Schulungsunterlage für Schulen, aber auch zum Selbststudium

Bis man sich in den verantwortlichen Stellen hochgearbeitet hat um informieren zu können ist man längstens für entstandene Schäden mitverantwortlich geworden und an Aufklärung nicht mehr interessiert. Vorher ist man als Whistleblower überhaupt nicht geschützt. Unbelastet vor Schreckgeräten warnen können nur "Externe". Dafür sind die Informationen auf dieser Seite längstens ausreichend.

Die Themenbereiche Theorie, Folgen und Aufklärung sind lediglich detaillierte Ergänzungen, damit man sich von in der Verantwortung stehenden "Experten" nicht hemmungslos belügen lassen muss. Die Seite Lautstärke ist für Führungspersönlichkeiten gedacht, damit auch sie mit einer Schülerbroschüre und Lärmpunkte zählen Schreckgeräte beurteilen können. Einzelne Seiten mit Smartphone lesen geht, navigieren auf der Homepage funktioniert aber leider nur auf Desktop brauchbar.

Die vermeintliche "Unbeweisbarkeit"

Eine einzige Zigarette verursacht keinen bleibenden Gesundheitsschaden. Aber es wird eindringlich gewarnt. Bei Schreckgeräten ist das anders. Hier wird überhaupt nicht gewarnt, dabei müsste auf der Verpackung stehen:
"Bereits ihre erste Begegnung mit einem Schreckgerät wird ihr Gehör für den Rest ihres Lebens schädigen"   

Juristen waren überzeugt ein Zusammenhang zwischen Hörschäden und Schreckgeräten sei unbeweisbar. Stell dir einfach vor eine Leiche würde in einem Eisenbahn Tunnel auf ein Gleis gestellt. Der Tunnel ist für die Öffentlichkeit komplett gesperrt. Heimliche Foto oder Filmaufnahmen sind nicht möglich. Nun wird die Leiche vom nächsten heranbrausenden Zug erfasst. Die Leiche verspürt dabei keinen Schmerz. Sie ist noch genauso tot wie vorher. Aber nach dem Zusammenstoss liegt nicht mehr eine unversehrte, sondern eine zerschmetterte Leiche im Tunnel. "Spezielle" Gutachter behaupten nun der Leiche sei nichts geschehen. Vor jedem Hindernis würde abgebremst und sanft weggeräumt. Man könne sogar Kinder im Tunnel spielen lassen. Auch ihnen würde nichts geschehen. Natürlich ist das Blödsinn. Aber mit den Aussagen der speziellen "Gutachter" wäre für spezielle Juristen die Ungefährlichkeit endgültig bewiesen.

Niemand würde Kinder in einem Eisenbahntunnel spielen lassen. Einen Kindergeburtstag in einem Garten mit Katzenschreck zu feiern halten hingegen die meisten wegen den fehlenden Informationen und Warnungen für völlig unbedenklich. Das Innenohr ist der Eisenbahntunnel. Die Flimmerhärchen auf abgestorbenen Hörzellen sind die Leichen im Tunnel. Kommen Personen einem Schreckgeräte zu nahe werden in ihrem Gehör Flimmerhärchen abgebrochen oder ausgerissen. Diese abgebrochenen Flimmerhärchen bleiben als Trümmer im Innenohr liegen. Mit abgestorbenen Hörzellen hört und spürt man nichts. Nach der Begegnung ist man im Frequenzbereich der Schreckgeräte noch genauso taub wie vorher. Anders ist es mit Flimmerhärchen auf noch lebenden Hörzellen. Hier schmerzt die Zerstörung. Katzen rennen. Kinder halten sich die Ohren zu. Kleinkinder fangen an zu weinen. Nach jeder Begegnung werden Schreckgeräte ein bisschen weniger gut gehört. Bis irgendwann die Frequenzen von Schreckgeräten zu völlig schmerzlosem, nicht mehr hörbaren "Ultraschall" geworden sind. Harmlos wird es nie. Trümmer können von unhörbaren Schallwellen stark beschleunigt werden und als Geschosse Flimmerhärchen auf den Empfangsstellen von tieferen Frequenzen treffen und beschädigen.

Ohrenärzte sind die top Experten für Hörschäden. Für sie ist das Innenohr wie der Eisenbahn Tunnel zu dem niemand Zutritt hat. Auch für sie ist es unmöglich den Zustand von Flimmerhärchen im erbsengrossen Innenohr zu untersuchen. Das ginge nur unter dem Rasterelektronenmikroskop mit 100'000 facher Vergrösserung. Dazu müssten Ohrenärzte das Innenohr herausoperieren und aufschneiden. Mit dem Eingriff würden ihre Patienten gehörlos. Für HNO-Ärzte ist es deshalb unmöglich die Zertrümmerung von Flimmerhärchen bildlich zu dokumentieren. Für die Juristen war das ausreichend. Die Hörschäden werden zwar überall festgestellt, aber es genügt wenn wenige "Top-Experten" eine andere Ursache für diese Schäden (er)finden. Egal welche Ursachen für den Hörverlust in hohen Frequenzen "entdeckt" werden, bei keiner können die HNO-Ärzte bei ihren Patienten intakte Flimmerhärchen nachweisen.

Beim Eisenbahntunnel hätten alle nach der Geschwindigkeit vom Zug gefragt. Bei Schreckgeräten sind Höhe der Schallwellen und Zeit für Auf/Ab Bewegungen bekannt. Aber niemand hat beim Vertuschen an Geschwindigkeit gedacht. Unüberlegt wurden Unterlagen angepasst um die dB(A) Rechnung zu kaschieren. Aus Verantwortung für Verschweigen von Hörschäden die niemand bemerkt wurde mit den Jahren Verantwortung für ADS/ADHS bei Kindern. Erklären wieso nirgends öffentlich über die Möglichkeit vom selber nachrechnen "diskutiert" wird müssten Juristen. Die Verantwortung für die überall entstandenen Hörschäden abschieben können diese Juristen höchstens in die Teppichetagen. Das macht stoppen extrem schwierig.

Zehnfache Frequenz, tausendfache Belastung (10×10×10)

Wegen ungenügendem Wissen über dB, dB(A) und Frequenz hat lange niemand daran gedacht, dass die "Unbeweisbarkeit" mit Mathematik und Physik umgangen werden kann. Die grösste Hürde ist neben Juristen und Teppichetagen überhaupt an das "Unmögliche" zu glauben. Ohne minimales Grundwissen über dB und Frequenz, sowie der Hilfe von Mathematik und Physik geht das nicht.

Damit wir etwas hören müssen im Innenohr feinste Flimmerhärchen von Schallwellen hin und her bewegt werden. Bei Gefahr von Hörschäden denken wir immer nur an dB, aber nie an eine zugehörige Frequenz. Die Lautstärke in dB sagt aus wie "hoch" die Schallwellen sind. Um den Einfluss der Frequenz zu zeigen wird die Höhe aller Schallwellen als gleich hoch angenommen. Alle Schallwellen haben gleich viel dB. Die Zeit für eine Schallwelle ist sehr kurz. Tonhöhen als Schallwellendauer in Mikrosekunden zu bezeichnen würde sehr mühsam. Deshalb werden stattdessen von jedem Ton die Anzahl Schallwellen die in einer Sekunde Platz haben gezählt. Bei zehnfacher Frequenz haben anstelle einer Schallwelle im gleichen Zeitraum zehn Schallwellen Platz. Die Auf/Ab Bewegung dieser Schallwellen erfolgt mit der zehnfachen Geschwindigkeit. Was Geschwindigkeit bedeutet lernen wir in der Theorie zum Autofahren! Bremsweg, Wucht mit welcher Fussgänger von Fahrzeugen erfasst werden, Beschleunigungskräfte die beim Anfahren und Abbremsen auf die Passagiere einwirken, all das nimmt im Quadrat zur Geschwindigkeit zu. Doppelte Geschwindigkeit, alles 4× stärker (2×2). Zehnfache Geschwindigkeit, alles 100× stärker (10×10).

Um Fussgänger zu schützen existieren in Quartierstrassen oft tiefe Geschwindigkeitsbegrenzungen. Anstelle von Fussgängern die in der Theorie von Autos angefahren werden nehmen wir einfach Flimmerhärchen die im Innenohr von Schallwellen "angefahren" werden. Zehnfache Frequenz mit gleich viel dB bedeutet für die Flimmerhärchen anstatt von einer Schallwelle mit einfacher Wucht, in der gleichen Zeit von zehn Schallwellen mit hundertfacher Wucht (10×100) erfasst werden. Das ergibt eine tausendfache Belastung. Die Belastung für die Flimmerhärchen steigt deshalb in der dritten Potenz zur Frequenz. Doppelte Frequenz, achtfache Belastung (2×2×2). Fünffache Frequenz, einhundertfünfundzwanzigfache Belastung (5×5×5). Zehnfache Frequenz, tausendfache Belastung (10x10x10). Die mit der Frequenz exponentiell zunehmende Belastung ist der Schlüssel um die Gefährlichkeit der hohen Frequenzen zu verstehen und damit das Kartenhaus von den ungefährlichen Schreckgeräten zum Einstürzen zu bringen.

Falls jemand behaupten möchte Schallwellen hätten gar keine Höhe ... Die Höhe (Amplitude) der Schallwellen ist der Druckunterschied zwischen den Maxima von Wellental und Wellenberg und wird in Pa (Pascal) angegeben. Ob Pascal, dB oder Meter, gleiche Höhe bleibt gleiche Höhe und doppelte Geschwindigkeit bleibt doppelte Geschwindigkeit. Ob die Einheit der Geschwindigkeit nun km/h, m/s oder Pa/ms ist spielt keine Rolle, die physikalischen Gesetze bleiben die Gleichen.

Das klassische Knalltrauma

Die Folgen von Knallerei ohne Gehörschutz sind erforscht. Beim Knalltrauma wird die Amplitude des Schalls durch die physischen Bewegungsgrenzen des Trommelfells abgeschnitten. Dadurch entstehen im Gehör hohe Frequenzen. Das ist mit Physik erklärbar und kann ausserhalb des Gehörs simuliert werden. Diese zusätzlichen Frequenzen sind immer viel weniger laut als der verursachende Knall und trotzdem entsteht die Schwerhörigkeit nicht in den tiefen, sondern in den hohen Frequenzen. Der Knall bleibt immer hörbar. Mit der Knallerei entsteht beweisbar ein Hörverlust wegen mechanischer Überlastung. Da der entstehende Hörverlust in den hohen Frequenzen liegt ist auch bewiesen, dass die physikalischen Gesetzte von Geschwindigkeit und Beschleunigung auch im Innenohr gültig sind. Je höher die Frequenz, umso weniger dB werden benötigt um die Belastungsgrenze der Flimmerhärchen zu überschreiten.

Ob klassisches Knalltrauma oder Schreckgerät, die Verletzungen im Innenohr sind die gleichen. Beim Knall entstehen die hohen Frequenzen für wenige Tausendstelsekunden im Gehör, Schreckgeräte führen sie sekundenlang von aussen zu. Perfid ist, dass der Schaden erst auffällt wenn es zu spät ist. Es fällt nicht auf wenn Kinder für hohe Töne schwerhörig werden, wenn ihre Eltern für diese Töne bereits taub sind. Das war schon früher so. Die Revolverhelden in den Wildwest Filmen trugen nie Gehörschutz. Schreckschusswaffen und Knallbandpistolen waren zu dieser Zeit beliebtes Kinderspielzeug. Selbstverständlich spielten auch die Kinder ohne Gehörschutz.

Der Pfeifton von einem Schreckgerät kann leicht vom Alltagslärm geschluckt werden. Trotzdem sind die Verletzungen im Innenohr die genau gleichen wie nach einem lauten Knall. Meistens stellen die Betroffenen nach dem Ereignis keinen Schaden fest. Falls doch haben sie absolut keine Ahnung wieso ihr Gehör scheinbar aus dem Nichts Schwierigkeiten macht. Die häufigste Diagnose der Ärzte ist denn auch idiopathischer Tinnitus und/oder idiopathischer Hörsturz. Idiopathisch heisst nichts anderes als "keine Ahnung wieso". Auf Dauer summieren sich die unbemerkten Begegnungen genau gleich wie beim Schiessen ohne Gehörschutz. Schwerhörigkeit und Tinnitus sind zu Volkskrankheiten geworden.

Die Experten um die Gefährlichkeit der Schreckgeräte zu berechnen, respektive zu beweisen, sind nicht die Ohrenärzte, sondern Mathematiker und Physiker an den Technischen Hochschulen. Allerdings ist die Beweisführung derart einfach, dass sie von durchschnittlich begabten Mathematik- und Physiklehrern in jedem Schulhaus unterrichtet werden könnte. Eine kleine Hürde gibt es noch. Man muss auf die Daten von älteren Schreckgeräten zurückgreifen. Auf den Verpackungen der neueren Geräte finden sich praktisch nie technische Daten zu dB und Frequenz. Es heisst nur noch: Unschädlich, da Ultraschall. Und um die Verantwortung juristisch einwandfrei auf die Anwender zu schieben: Nicht gegen Kinder und empfindliche Ohren richten.

Empfindlich oder Unempfindlich

Im Nachhinein ist man immer klüger. Mit gesundem Menschenverstand wird die Zulassung von Schreckgeräten sogar ohne Mathematik und Physik als riesige Dummheit erkannt. Wir empfinden es als normal, dass Erwachsene den Kinderschreck nicht hören. Wir sind gewohnt, dass ältere Menschen hohe Frequenzen zunehmend schlechter hören. Oft benötigen ältere Menschen ein Hörgerät. Es gibt auch jüngere Menschen mit Hörgerät. Auch bei ihnen hat Schwerhörigkeit in den hohen Frequenzen begonnen. Die erste Frage, die man deshalb vor dem Bau eines Schreckgerätes hätte stellen sollen: "Wenn Schwerhörigkeit immer zuerst in den hohen Frequenzen beginnt und Taubheit schon vorher in den sehr hohen Frequenzen auftritt, ist dann das Gehör in hohen Frequenzen eigentlich empfindlich oder unempfindlich für Hörschäden?"
Natürlich empfindlich für Hörschäden! In sehr hohen Frequenzen sogar sehr empfindlich!

Viele verwechseln unempfindlich für Hören von hohen Frequenzen (Schwerhörig für hohe Frequenzen) mit unempfindlich für Hörschäden in hohen Frequenzen. Wer einen Katzenschreck aufstellte, weil er glaubte unempfindlich in hohen Frequenzen bedeute robust gegen Hörschäden in hohen Frequenzen, der hat wirklich Pech gehabt. Ungewollt hat man sich selber, den eigenen Kindern, den Nachbarn und zufällig vorbeigehenden Passanten den Grundstein für eine zukünftige Schwerhörigkeit gelegt.

Mechanische Belastung der Flimmerhärchen

Beim Hörtest wird für verschiedene Töne geprüft ab welcher Lautstärke sie gehört werden. Im Innenohr hat ähnlich einer aufgerollten Klaviertastatur jeder Ton auf der Hörschnecke seine eigene "Taste", beziehungsweise seine eigenen Hörzellen mit ihren eigenen Flimmerhärchen. Um zu verstehen wieso wegen hohen Lautstärken immer zuerst in den hohen Frequenzen Schwerhörigkeit entsteht sind die Schallwellen für tiefe und hohe Frequenzen, sowie tiefe und hohe Lautstärken graphisch aufgezeichnet. Am besten versucht man die vier roten Linien in jeweils der gleichen Zeit einmal von Hand nachzuzeichnen.

tiefe Frequenz , wenig Dezibel

hohe Frequenz , wenig Dezibel

tiefe Frequenz , viel Dezibel

hohe Frequenz , viel Dezibel (Schreckgeräte)

Je höher die Frequenz und je höher die Dezibel, umso grösser werden die einwirkenden Kräfte. Bei jungen Menschen sind die Flimmerhärchen noch elastisch. Wie alles im menschlichen Körper werden sie mit zunehmendem Alter immer brüchiger. Mit zunehmendem Alter braucht es deshalb immer weniger Lautstärke um die brüchig gewordenen Flimmerhärchen zu beschädigen. Altersschwerhörigkeit in hohen Frequenzen braucht keine spezielle "biologische" Begründung. Bei älteren Menschen werden bei hohen Frequenzen die mechanischen Belastungsgrenzen der Flimmerhärchen einfach immer schneller überschritten und die zugehörigen Töne dann halt nur noch schlecht oder überhaupt nicht mehr gehört.

Mit einem verknacksten Fuss springt man von keiner Mauer. Mit einem vorgeschädigten Gehör sollte man kein Konzert besuchen. Vormals unbedenkliche Lautstärken können nach der Begegnung mit einem Schreckgerät schädlich geworden sein. Peitscht uns ein Sturm Regentropfen ins Gesicht ist das unangenehm. Wird man beim gleichen Sturm von herumfliegenden Ziegeln getroffen ist das sehr viel mehr als unangenehm. Abgebrochene Flimmerhärchen bleiben in der Nymphenflüssigkeit des Innenohrs liegen. Bei hohen Schallwellen können sie als stark beschleunigte Geschosse Flimmerhärchen auf benachbarten Hörzellen treffen. Schwerhörigkeit beginnt schleichend. Aber sie beginnt immer in den hohen Frequenzen.

Die graphischen Darstellungen lassen die einwirkenden Kräfte höchstens erahnen. Unser Gehör funktioniert logarithmisch, unser Denken ist linear. In Wirklichkeit sind die Unterschiede zwischen laut und leise und zwischen hoher und tiefer Frequenz derart gewaltig, dass eine graphische Darstellung mit realen Grössenunterschieden gar nicht möglich ist.

Wo liegt die Grenze zum unhörbaren Ultraschall

Vor langer Zeit definierten Männer, welche noch Weltkriege erlebten und Gehörschutz bei Schiessübungen noch nicht kannten, die Grenze zum unhörbaren Ultraschall liege bei 20 kHz. Wo die Grenze wirklich liegt wurde nie erforscht. Und wo sie liegt kann man erst erforschen, wenn genügend Kinder aufwachsen, deren Gehör nie mit Schreckgeräten oder anderem schädlichen "Ultraschall" traktiert wurde. 1996 war eine Art "Übergangszeit". Etliche Menschen waren noch nie Schreckgeräten begegnet und bei Schiessübungen war schon lange Gehörschutz obligatorisch. In einer 1996 veröffentlichen Studie von der Deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wurde festgestellt, dass die Grenze der hörbaren Töne nicht bei 20 kHz liege, sondern mit 40 kHz mindestens doppelt so hoch sei. Es ging nicht um Kinder. Es ging um Erwachsene:
Ultraschallgeräte für industrielle Anwendungen, wie Reinigen, Schweißen oder Bohren, kommen zunehmend in Anwendung. Damit stellt sich die Frage nach möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch berufliche Exposition im Ultraschall. Das menschliche Ohr kann Höreindrücke bis mindestens 40 kHz wahrnehmen.
Quelle: BAuA:Biologische Wirkung von luftgeleitetemUltraschall https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Schriftenreihe/Literaturdokumentationen/Ld4.html)

Die überall entstehenden Hörschäden konnten anfangs gar nicht bemerkt werden. Sie entstehen in einem Hörbereich der von Akustikern und Ohrenärzten nie überprüft wird. Der Standard Hörtest endet bei 8 kHz. In einer anderen Berufssparte fiel jedoch bereits zwanzig Jahre vorher auf, dass viele Menschen den angeblich unhörbaren Ultraschall gut hören konnten. Um 1970 funktionierten die ersten TV-Fernbedienungen mit Ultraschall. Die Knöpfe waren in der Regel in einer Zwei-Ton Matrix in Reih und Glied angeordnet. Jeder Knopf bewirkte das Senden eines Spalten- und eines Zeilentons. Bei den meisten Fernbedienungen stieg die "Spaltenfrequenz" von links nach rechts und die "Zeilenfrequenz" von oben nach unten. Kinder und auch viele Erwachsene konnten diese "Tonleitern" als grillenähnliches Gezirp deutlich hören. In der Schweiz kam es vor, dass ältere Damen (Omas) Fernbedienungen zur Reparatur brachten. Auf die Frage, ob sie denn die Batterien schon ersetzt hätten, war die übliche Antwort: "Nein, wieso? Es tönt ja noch!" Diese Zeiten sind längst vorbei. Infrarot Fernbedienungen haben den Ultraschall noch vor 1980 abgelöst. Heutzutage würden Ultraschall Fernbedienungen von älteren Damen höchstwahrscheinlich auch nicht mehr gehört. Dank den Schreckgeräten dürfte es sogar schwierig geworden sein Kinder zu finden, welche Töne über 20 kHz noch hören können. Knalltraumas durch Schreckgeräte haben überall ihre Spuren hinterlassen.

Ursprünglicher Fehler 

Eigentlich wäre logisch, je weniger Zeit die Flimmerhärchen für eine Hin und Her Bewegung haben, desto weniger weit darf diese Hin und Her Bewegung sein. Je höher die Frequenz, desto weniger Dezibel sind erlaubt. Dummerweise arbeiten Lärmspezialisten nicht mit Dezibel (dB), sondern mit Dezibel dB(A). Wer ausser den Spezialisten kennt den Unterschied zwischen dB und dB(A)? Wahrscheinlich niemand! Das perfide ist, dass mit dB(A) in den hohen Frequenzen anstatt immer weniger Dezibel mit zunehmender Frequenz immer mehr Dezibel erlaubt werden. Es entsteht die Gefahr von sekundenlangen Knalltrauma. Bei einem Knalltrauma werden im Innenohr Flimmerhärchen abgebrochen oder ausgerissen.

(Wikipedia: Diagramm Hörfläche)

Zuerst war es wohl tatsächlich ein Versehen. Oft kann man nachlesen, die Hörschwelle des menschlichen Gehörs sei 0 dB(A), die Schmerzgrenze liege bei 130 dB(A). Klingt vernünftig. Bis man die grüne 0 dB(A) Linie und die rote 130 dB(A) Linie ins Diagramm Hörfläche des menschlichen Gehörs einzeichnet und mit der grün gestrichelten tatsächlichen Hörschwelle und der rot gestrichelten tatsächlichen Schmerzgrenze vergleicht. Die Arbeitsbereiche vom Kinderschreck Mosquito (gelb) und die Arbeitsbereiche von Tierschreckgeräten (cyan) liegen zwar meist unterhalb der 130 dB(A) Linie, aber oft weit über der Schmerzgrenze. Bei Lautstärken die weit über der Schmerzgrenze liegen sind augenblickliche Hörschäden unvermeidlich ...

Wikipedia
-> Schalldruckpegel: Wahrnehmung durch den Menschen: 
„Hohe Schalldruckpegel verursachen Unbehaglichkeit und Schmerzempfindungen. Die Unbehaglichkeitsschwelle hängt stark von Art und Herkunft des Geräusches bzw. Lärms ab; die Schmerzgrenze liegt je nach Frequenzzusammensetzung des Geräusches zwischen 120 dB und 140 dB. Ist das Gehör Schalldrücken im Bereich der Schmerzgrenze ausgesetzt, sind bleibende Hörschäden selbst bei nur kurzer Einwirkzeit zu erwarten.

Mit dB(A) vergleicht man die empfundenen Lautstärken. Damit kann man empfundene Lärmbelästigungen abschätzen. Aber auch die Gefahr von Hörschäden wurde anfangs irrtümlich mit dB(A) bestimmt. Für mittlere Frequenzen geht das, aber für hohe und tiefe Frequenzen war dies grob fahrlässig. Seit man den Irrtum absichtlich verschweigt ist es kriminell. Die Schmerzgrenze sinkt beim unbeschädigten Gehör in den hohen und den tiefen Frequenzen. Die dB(A) Kurve steigt in den hohen und tiefen Frequenzen. Je höher oder tiefer die Frequenz, desto grösser wird der Fehler beim Berechnen der erlaubten Hörzeiten und desto grösser wird die Gefahr eines Hörschadens. Um Sprache (rot) zu verstehen oder Musik (orange) zu hören werden Frequenzen über 10'000 Hertz nicht benötigt. Hörschäden durch Schreckgeräte und Schwerhörigkeit in den oberen Frequenzen wird deshalb anfangs gar nicht bemerkt. 

Laute Bässe erzeugen Oberwellen

Die sinkende Schmerzgrenze in hohen Frequenzen kann wegen steigender Belastung bei immer schnelleren Hin und Her Bewegungen noch einfach erklärt werden. Etwas komplizierter wird es mit der sinkenden Schmerzgrenze in den tiefen Frequenzen. Das Trommelfell kann sich immer nur an einer einzigen Position befinden. Theoretisch entspricht diese Position der Summe von allen Schallwellen die in diesem Augenblick hinein drücken minus der Summe aller Schallwellen die in diesem Augenblick hinaus ziehen. Beliebig weit hinein drücken oder heraus ziehen geht nicht. Es gibt mechanische Grenzen. Hat man früher billig Radios zu stark aufgedreht, hat es verzerrt. Es entstanden Obertöne (Fourier Analyse). Im Gehör selber entstehen bei tiefen Frequenzen bei zu viel Lautstärke ebenfalls Verzerrungen (Obertöne). Das Gehör wird durch die entstehenden Obertöne im Hörbereich der hohen Frequenzen geschädigt. Deshalb klingt im Gehör nach einem sehr lauten Knall auch nicht ein tiefes Brummen, sondern ein hohes Pfeifen nach. Mit viel Pech ist es nicht ein nachklingen und der Pfeifton bleibt permanent zurück (Tinnitus). Die Schmerzgrenze sagt aus ab wieviel dB durch den tiefen Ton das Gehör für hohe Töne beschädigt wird.

Je tiefer die Frequenz, umso mehr Zeit haben Trommelfell und Gehörknöchelchen sich in die gleiche Richtung zu bewegen und an ihren "Anschlag" zu kommen. Wird die Amplitude eines Audiosignals begrenzt entstehen Oberwellen. Dabei spielt es keine Rolle ob die Begrenzung im Verstärker, beim Lautsprecher oder in der Übertragungskette Trommelfell/Gehörknöchelchen entsteht. Lautsprecher und Trommelfell bewegen sich synchron. Am einfachsten zu simulieren ist die Entstehung von Oberwellen im Verstärker, am gefährlichsten im Gehör. Beim "klassischen" Knalltrauma wird das Trommelfell im Grenzbereich seiner physisch möglichen Dehnung hin und her bewegt. In das Innenohr übertragen werden in ihrer Höhe flach gedrückte Schallwellen. Durch dieses Flachdrücken des ursprünglichen Knalls entstehen Oberwellen (harmonische Frequenzen). Diese erst im Gehör entstehenden hohen Frequenzen belasten die Flimmerhärchen im Innenohr viel stärker als die tiefen Knalltöne. Auf den äusseren Hörzellen werden Flimmerhärchen abgebrochen oder ausgerissen. Der Vorgang dauert nur wenige Tausendstelsekunden. Würde die Belastung länger anhalten, käme es zu Riss von Trommelfell und/oder Luxation von Gehörknöchelchen. Mit Oberwellen wird erklärbar, wieso ein Knall zwar als tiefer Ton empfunden wird, Geschädigte jedoch über das Nachklingen von hohen Tönen klagen.

Absichtlich verschwiegener Berechnungsfehler

Wird die Gefahr von Hörschäden mit dB(A) berechnet, dann ergeben sich rein rechnerisch bei gleich viel dB(A) für Musik und Schreckgeräte auch die gleichen maximal erlaubten Hörzeiten. Bei Schreckgeräten wird jedoch die mechanische Belastung für die Flimmerhärchen mindestens 10'000x höher sein als bei Musik. Ab 85 dB(A) ist am Arbeitsplatz Gehörschutz obligatorisch. 3,6 Sekunden 85 dB(A) vom Kinderschreck The Mosquito ausgesetzt sein bedeutet für die betroffenen Flimmerhärchen mechanisch die gleiche Belastung, wie für andere Flimmerhärchen zehn Stunden lang 85 dB(A) laute Musik hören müssen. Wenn man den Bereich von Schreckgeräten nicht schnell verlässt, entstehen in kurzer Zeit bleibende Hörschäden. Wieso die mechanische Belastung 10'000x höher ist wird im Theorieteil nochmals ausführlich erklärt.

Wäre der Kinderschreck The Mosquito  noch irgendwo anzutreffen, würden sehr viele Jugendliche das gar nicht mehr bemerken. Damit dies nicht auffällt, sind die Hürden für den Betrieb eines Mosquito sehr hoch gesteckt worden. Sehr teuer, es wird eine Betriebsbewilligung benötigt und es müssen Montagevorschriften eingehalten werden. Versicherungsexperten erklären, dass der Kinderschreck The Mosquito bei unkorrekter Montage im Nahbereich innerhalb kurzer Zeit bleibende Hörschäden verursacht. Sie tun das nicht ohne Kalkül. Damit können mit Versicherungstricks alle von Mosquito verursachten Hörschäden auf zu grosse Annäherung und "Eigenverschulden" der Opfer umfunktioniert werden. Dieses Kalkül hat seinen Preis. Katzen- und Marderschrecks haben deutlich mehr Leistung als The Mosquito im Nahbereich. Zum Teil mit den gleichen Frequenzen und zum Vertreiben von Kindern empfohlen! Nur der Dümmste glaubt beim Vergleich der Zahlen daran, dass die Gefahr für die Experten unerkennbar war und es für die Kinder ungefährlich werde, nur weil die Beschriftung des Gerätes von Kinderschreck auf Tierschreck geändert wird.
 

98 dB(A)
gefährlich
"The Mosquito" verursachen im Nahbereich innerhalb kurzer Zeit bleibende Hörschäden*. 
Für "Ultraschall" gegen Jugendliche und Kinder bestehen deshalb Bewilligungsverfahren und Montagevorschriften. 
100 dB(C)
sind in etwa gleich gefährlich
100 dB(C) ist die empfohlene Mindestleistung für Tierschreckgeräte. Es existieren keine Vorschriften. Keine Mindestabstände. Die Geräte dürfen überall stehen. (Quelle: Wikipedia und Werbeprospekte)
135 dB
sind rund 2000x gefährlicher
Ein Universalgerät mit 135 Dezibel wird zum Vertreiben von Kindern empfohlen*.
Der im Prospekt aufgeführte Schalldruck: max 135dB +/- 30% ist gleichbedeutend mit Schalldruck: max135dB +/- 2dB
Viele Geräte überschreiten die Grenzwerte für Kinder hunderttausendfach. Lösung der zuständigen Behörden: Grenzwerte aus Dokumenten entfernen, anstatt Tierschreckgeräte verbieten (Dokumentiert im Kapitel SUVA)
(* Falls sie noch da sind. Die Originallinks ohne Textmarkierung: *bleibende Hörschäden, *Universalgerät)


100 dB(C) beim Tierschreck, 98 dB(A) beim Mosquito? Sehr verwirrend. Bis man weiss wieso es dB(A) und dB(C) gibt und dass man dB(C) auch in dB(A) umrechnen kann. Für die Mosquito Frequenzen entsprechen 100 dB(C) ungefähr 102 dB(A). Gleich viel Dezibel bei verschiedenen Frequenzen werden unterschiedlich laut empfunden. Damit man die empfundenen Lautstärken vergleichen kann wurden die Kunstgrössen dB(A) für die leisen Töne und dB(C) für die lauten Töne entwickelt (Kapitel A-Filter). Beim Referenzton 1 kHz sind dB, dB(A) und dB(C) das Gleiche. Für alle übrigen Frequenzen werden dB zugezählt oder abgezogen. Heutzutage wird alles mit der dB(A) Bewertung gemacht. Bei grossen Lautstärken werden gleiche dB(A) Werte deshalb nicht immer gleich laut empfunden, spielt aber für Lärmbelästigung keine Rolle. Laut bleibt laut.

Die Kunstgrössen dB(A) und dB(C) existieren nur für Frequenzen unterhalb 20 kHz. Also nur für den offiziellen menschlichen Hörbereich. Sie wurden auf das Gehör von durchschnittlichen Erwachsenen abgestimmt. Erwachsene sollten deshalb alle hohen Töne im Bereich der C-Bewertung auch als sehr laut empfinden! Aber die meisten Erwachsenen hören von Tierschrecks mit 100 dB(C) absolut nichts. Wer diesen Erwachsenen erzählen möchte, dies sei normal, der sollte sich zuerst erinnern, dass die C-Bewertung für die von Erwachsenen als laut empfundenen Töne entwickelt wurde und der Kinderschreck Mosquito schon bei 40 dB(A) von durchschnittlichen Erwachsenen leise gehört werden müsste! Wenn praktisch niemand mehr bei sehr lauten Tönen von 100 dB und mehr etwas hört, heisst das nichts anderes, als dass praktisch kein Erwachsener von den Hörschäden verschont blieb!

Sehr unangenehm

Damit Tiere rennen muss es in den Ohren richtig wehtun. Der Deutsche Automobilclub ADAC empfahl um 1990 Marderschreckgeräte sollten mindestens 100 dB haben. Fehler können passieren. Spezialisten und Behörden hätten damals sofort einschreiten müssen. In der Werbung für Schreckgeräte wird behauptet, Tiere vertreiben ohne ihnen weh zu tun. Für die Tiere sei das unangenehm. Noch viel unangenehmer wird es für die Verantwortlichen, wenn bekannt wird, dass seit geraumer Zeit mit Lautstärken jenseits jeglicher Vernunft Kinder im Eilzugstempo für Schreckgeräte taub gemacht werden sollen, nur damit sie sich als Erwachsene nie über Schreckgeräte beklagen.

Die wohlwollende Variante: Es wurde tatsächlich geglaubt Hörschäden in ultra hohen Frequenzen seien unbedeutend und würden mit zunehmendem Alter ohnehin entstehen. Wozu also schlafende Hunde wecken? Behörden und Versicherungen wollten eine Massenhysterie und unnötige Schadenersatzforderungen vermeiden. Kleinkindern bereits im Kinderwagen das Hörvermögen für ultra hohe Frequenzen zu nehmen, damit sie sich als Erwachsene nie über Schreckgeräte beschweren würden, schien eine gute Lösung zu sein. Solange es noch Erwachsene gibt welche sich über hörbare Schreckgeräte beklagen, können sie mit der Behauptung abgewimmelt werden, die Geräte seien nur "falsch" eingestellt. Solange nicht hinterfragt wird, wieso überhaupt "falsche" Einstellungen möglich sind.....

Die bitter böse Variante: Schreckgeräte sind die Initialzündung für Schwerhörigkeit. Schwerhörigkeit beginnt schleichend. Es braucht immer mehr Konzentration und immer öfters Nachfragen um etwas richtig zu verstehen. Schlechter hören bedeutet mehr Stress, mehr Krankheiten, mehr verkaufte Medikamente. Die Pharmaindustrie hat früh das riesige Potenzial von künstlich erzeugten Krankheiten erkannt.


Kein Erwachsener soll sich an Schreckgeräten stören

Dafür Kleinkindern mit Innenohrverletzungen das Hörvermögen in den sehr hohen Frequenzen zu nehmen ist der falsche Ansatz. Die Folgen der vielen unnötig verursachten Innenohrschädigungen sind überall zu erkennen. Schwerhörigkeit und Tinnitus sind Volkskrankheiten. Kinder lernen zwar schnell mit Handicaps umzugehen, aber nicht alle schaffen das gleich gut. ADS/ADHS Kinder erschweren den Schulunterricht. Die Diagnose Asperger Syndrom wird immer öfter gestellt. Schlechter hören bedeutet mehr Stress und Stress macht aggressiv. Bei Sportveranstaltungen sind getrennte Fansektoren und Polizeiaufgebote an der Tagesordnung. Schreckgeräte für all das verantwortlich zu machen käme niemanden in den Sinn. Es wurden Milliarden in "Forschungsprojekte" und das bekannt machen der verschiedensten Ursachen für die verschiedensten Folgen investiert. Es ist immer nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und dieses Fass ist wegen den von Schreckgeräten unnötig verursachten Hörschäden bei vielen Menschen ziemlich vorgefüllt. Viele Ursachen und Folgen würden ohne Schreckgeräte wohl ein sehr viel selteneres Phänomen.

Wertlos sind die vielen Ursachenforschungen nicht. Kein einziger Hörschaden kann rückgängig gemacht werden. Aber alles was die Folgen verschlimmert kann reduziert werden.  
Eigentlich werden unsere Kinder genügend andere Umweltprobleme abzufedern haben ohne dass man ihnen noch künstlich Hörschäden zufügen muss.

Die Homepage für Schulkinder

Die Zusammenfassung ist einfach. Unempfindlich in hohen Frequenzen wurde mit unempfindlich für Hörschäden in hohen Frequenzen verwechselt.
Um diese Verwechslung zu vertuschen wurde ein riesiges Kartenhaus aufgebaut. Und ein grosses Beziehungsnetz. Viele Menschen in diesem Beziehungsnetz haben nicht realisiert, dass alles beweisbar geworden ist und halten das Kartenhaus krampfhaft zusammen. Wegen ihnen ist diese Homepage so umfangreich geworden.

Für Behörden ist es ein unlösbares Dilemma. Wie sollen sie informieren? Etwa:
Schreckgeräte verursachen in Sekundenbruchteilen irreversible Hörschäden in sehr hohen Frequenzen. Wir wussten das schon lange, dachten aber es sei unbedeutend, die Folgen seien für alle gleich und der Zusammenhang mit Schreckgeräten ohnehin unbeweisbar. Leider haben wir uns geirrt.

Ohne minimales Grundwissen ist man den verantwortlichen Stellen hoffnungslos ausgeliefert. Kaum machen sie den Schnabel auf kommt schon die nächste Lüge raus. Behörden werden und können nicht aufklären. Auch wenn die Verantwortung meistens nur eine geerbte ist. Je mehr Menschen jedoch vom Irrtum bei der Zulassung von Schreckgeräten und der mathematisch physikalischen Beweisführung erfahren, desto früher werden sich Jungpolitiker weigern eine Mitverantwortung für die entstandenen Schäden zu erben.

In Schulhäusern kann man keine medizinischen Probleme erforschen. Wieso Schwerhörigkeit immer in den hohen Frequenzen beginnt ist jedoch kein medizinisches Problem, sondern die Folge von mechanischen Belastungen. Die Gefährlichkeit von Schreckgeräten erklären ist unkompliziert. Kinder sind besonders betroffen und deshalb gehört die Aufklärung in die Schulhäuser.

Man muss nicht die Kernspaltung verstehen um zu wissen dass Radioaktivität gefährlich ist. Bei Schreckgeräten müsste man eigentlich nur wissen, dass Kinder durch Schreckgeräten sehr schnell schwerhörig für Schreckgeräte werden und damit gleichzeitig die Fähigkeit verlieren automatisch den Standort von Schallquellen zu erkennen. Marderschrecks können irgendwo in einem parkierten Auto eingebaut sein. Katzenschrecks können irgendwo am Wegrand in einem fremden Garten lauern. Ein Ausweichen ist nicht möglich. Mutti, Vati, Omi und Opi sind für die Geräte meistens bereits vollkommen taub und bleiben sogar noch stehen wenn das Kleine im Kinderwagen zu weinen beginnt. 

Ein paar Schulstunden investieren, damit nicht weiterhin Kindern ungebremst irreversible Hörschäden zugefügt werden. Es sollte machbar sein.
In der Schule gehören Schreckgeräte, Dezibel, Schmerzgrenze und Hörfläche des menschlichen Gehörs (noch) nicht zum Lehrplan. Auf dem Papier endet das menschliche Hörvermögen bei 20 kHz. Beim HNO (Hals-, Nasen-, Ohrenarzt) endet der Hörtest bei 8 kHz. "Ultraschall" von Schreckgeräten mit automatischem Frequenzwechsel sorgt für flächendeckende Schwerhörigkeit in ultra hohen Frequenzen. Fragt man Menschen, die vom Verschweigen der Gefahr profitierten, dann sind Schreckgeräte ungefährlich. Otto Walkes hat das vor sehr langer Zeit so zusammengefasst: „Amerikanische Wissenschaftler haben in einer Studie nachgewiesen, dass Rauchen doch nicht gesundheitsschädlich ist. Gezeichnet Doktor Marlboro."

Damit bei Schreckgeräten nicht auf  "Doktor Marlboro's Kollegen" abgestützt werden muss:

Lautstärke: Leistungen von Schreckgeräten. Jenseits jeglicher Vernunft. Mit einer alten Schülerbroschüre erklärt
Kapitel Theorie: Das Innenohr, das Hörempfinden, die Wirkung von Schallwellen. Alles was es gegen Versicherungs- "Experten" braucht.
Kapitel Folgen: Die entstandenen Schäden und wie sie verschlimmert werden.
Kapitel Aufklärung: Es war nur ein privater Unfall. Aber dieser Unfall beweist, dass überall ins Verschweigen investiert wurde, obwohl sogar ADS/ADHS bei Kindern als indirekte Folge von Schreckgeräten bekannt war.
Download: Möglichkeit die gesamte Homepage auf den eigenen PC zu kopieren.


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